• Wann sollte man mit der Brautkleidsuche beginnen?

      Da die Kleider nicht in jeder Größe im Laden vorrätig sind und für die Braut erst individuell gefertigt werden, kann man ungefähr sechs Monate vor der Hochzeit anfangen, nach seinem Traumkleid zu suchen. So bleibt noch genügend Zeit bis zur Lieferung. Zusätzlich sollte noch genügend Zeit für Änderungen eingerechnet werden, falls nach der Lieferung noch Änderungen am Kleid vorgenommen werden müssen.

  • Wann sollte man die Anprobe in der Schneiderei machen?

      Vier bis sechs Wochen vor der Hochzeit kann der Final Cut mit der Schneiderin gemacht werden. Die letzte Anprobe sollte ein bis zwei Wochen vor der Hochzeit stattfinden.

  • Wann gibt es neue Kollektionen?

      Die neue Saison fängt jeweils im Spätherbst an. Die ersten neuen Kollektionsteile können Sie jedoch bereits ab Ende September bewundern.

  • Wie finde ich das richtige Kleid?

      Sie sollten bei der Wahl Ihres Kleides Ihrem Stil treu bleiben und darauf achten, dass Sie sich nicht verkleidet fühlen.

  • Welche Farbe ist besser – weiß oder creme?

      Die passende Farbe ist sehr vom Typ und von der Haut abhängig. Bei Dunkelhaarigen kann ein weißes Kleid zu sehr den Schneewittcheneffekt hervorheben – bei Blonden kann der Kontrast zur Haut dagegen durchaus positiv wirken. Erfahrungsgemäß wirkt ein leichter Cremeton weicher.

  • Eignen sich weiße oder champagnerfarbene Kleider nur für junge Bräute?

      Die Farbe des Kleides ist nicht altersabhängig. Sicherlich wirkt ein schmales elegantes Seidenkeid bei einer älteren Braut aber verführerischer als ein weites Sissi-Kleid.

  • Kann ich auch bei der Trauung im Standesamt ein weißes Brautkleid tragen?

      Auch wenn es „nur“ eine standesamtliche Trauung ist, können Sie mit einem aufwändigen Brautkleid zum Standesamt gehen. Schließlich haben Sie nur diese eine Gelegenheit, Ihr Traumkleid zu tragen.

  • Welche Materialien für Brautkleider gibt es?

      Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Selbst ein Materialmix wird gerne probiert, zum Beispiel Spitze mit Tüll oder Rohseide mit Taft.

  • Muss ich Angst haben, dass mein trägerloses Kleid rutscht?

      Hier kommt es auf den perfekten Sitz des Kleides an. Sicherlich ist es am Anfang ungewohnt, keine Träger am Kleid zu haben. Unsere erfahrene Schneiderin sorgt jedoch für den perfekten Sitz auf der Hüfte, damit das Kleid nicht rutschen kann.

  • Macht ein Neckholder breite Schultern?

      Ein Neckholder sollte nur als Schmuck zur Geltung kommen, darf aber nicht das Kleid im Nacken halten. Diese Form kann außerdem die Arme optisch verlängern. In leicht gebogener Form lässt ein Neckholder die Schultern gerader und schmaler wirken.

  • Gibt es auch Brautkleider für Schwangere?

      Es gibt spezielle Kollektionen extra für „Babybräute“. Dafür halten wir im Geschäft weiche Musterbäuche für die optische Vorstellung bereit. Die nötigen Änderungen werden erst gut eine Woche vor der Hochzeit vorgenommen, da sich der Körper noch kurzfristig verändern kann.

  • Was sollte ich bei großer Oberweite beachten?

      Durch den richtigen Stil des Kleides kann die Oberweite geschickt kaschiert werden. Wir empfehlen grundsätzlich eine Corsage für darunter, damit der Busen den ganzen Tag den richtigen Halt und die Braut ein sicheres Gefühl hat.

  • Wie kann man wenig Busen besser zur Geltung bringen?

      Wer hier keine gepuschte Corsage tragen möchte, kann sich Cups in das Kleid einnähen lassen, die den Busen größer wirken lassen.

  • Welcher Kleiderstil macht mich optisch schlanker?

      Das kommt ganz darauf an, wo Ihre Problemzonen sind. Ist es der Bauch, kann eine asymmetrische Raffung vorteilhaft sein, die auch die Taille schmaler wirken lässt.

  • Welche Kleider eignen sich für kleine Bräute?

      Kleinere Bräute sollten nicht zu bauschige Kleider tragen, da sie darin fast versinken und nicht gesehen werden. Eine tief gezogene Taille ist ebenfalls unvorteilhaft, da hier der untere Teil im Gegensatz zum oberen Teil zu kurz aussieht und die Kundin damit noch kleiner wirkt. Eine Unterbrechung unter der Brust lässt die Braut größer erscheinen.

  • Gibt es die Kleider auch extra kurz oder extra lang?

      Manche Hersteller bieten sowohl für kleine als auch für große Bräute Kleider an, die 12 Zentimeter kürzer oder länger sind.

  • Was sollte ich beim Schuhkauf beachten?

      An erster Stelle steht hier natürlich die Bequemlichkeit. Wichtig ist außerdem eine Stoffprobe des Kleides, damit der Farbton passt. Schuhe, die hinten offen sind, stören beim Tanzen, da sich der Reifrock oder der Kleidersaum unter den Fersen einklemmt. Da bei der richtigen Brautkleidlänge nur die Fußspitze zu sehen ist, sollte auch auf offene Sandalen verzichtet werden. Satinschuhe haben den Vorteil, dass sie später in jede beliebige Farbe eingefärbt werden können.

  • Darf ich im Ladengeschäft fotografieren?

      Wir möchten Sie bitten, keine Fotos von den Kleidern zu machen. Sie erhalten Fotos der Anprobe von uns, sobald Sie sich für den Kauf eines Kleides entschieden haben. Wir bitten um Ihr Verständnis.